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Alle Wege führen nach …. München zur Intersolar! (Teil 1 von 2)

Gute Traditionen soll man ja pflegen und so war für das OCS-Team auch dieses Jahr der Besuch der Intersolar in München Pflicht – aber zugleich auch Kür, denn wie immer hat es allen Beteiligten ausgesprochen viel Spaß gemacht. Aber immer der Reihe nach:

Passend zum kalendarischen Sommeranfang wurden wir bei allerbestem PV-Wetter (Sonne! Sonne!! Sonne!!!) zur immerhin schon 25. Intersolar Europe in München freundlich begrüßt. Parallel zu der Messe wuchs ja auch die Bedeutung der Solarenergie in Deutschland, was ein historisches Datum zeigt: Am 8. Mai um 11 Uhr dieses Jahres wurden sage und schreibe 87 Prozent des heimischen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gespeist – allen voran die Solarenergie. Das ist schon mal ein Ständchen wert:

Ein Ständchen zur Begrüßung

Ein Ständchen zur Begrüßung

Die Stimmung zum Jubiläum war bei Ausstellern und Besuchern offenkundig prächtig, die guten Zeiten für die Solarindustrie scheinen zurückzukommen: Wachstum liegt in der Luft.

Das „smarte“ Home

Ein Schlüsselthema war intelligente Technik, die die Stromerzeugung und den –verbrauch analysiert, optimiert und verschiedene technische Einrichtungen vernetzt, um den sauber erzeugten Strom ebenso wie dessen Verwendung „smart“ zu steuern und zu speichern. Hier geht es vor allem darum zu zeigen, wie das Zusammenspiel von erneuerbaren Energien und Speichern in einem intelligenten Stromnetz aussehen kann.

Wenn viel Sonnenstrom anfällt, schaltet die „smarte“ Haussteuerung automatisch Waschmaschine und Trockner an – oder lädt das Elektroauto an der Ladebox. Die Box für die eigene Einfahrt oder Garage versorgt das E-Auto immer dann mit Strom, wenn es dort parkt. Hausbesitzer mit Solaranlage bringen den Sonnenstrom so ganz einfach in den „Tank“. Das steigert die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen enorm.

 Solarstromspeicher sind groß im Kommen

Mit Speicher können sich die Nutzer unabhängiger vom Strombezug aus dem Netz machen. Wer möglichst viel eigenerzeugten Solarstrom selbst nutzt – der oft nur noch etwa halb so teuer wie der Strom aus dem Netz ist, verbessert die Rendite seiner PV-Anlage – denn das senkt den Strombezug und damit die Energiekosten. Aktuell haben von hierzulande rund 1,5 Millionen Photovoltaikanlagen aber erst ca. 40.000 einen Speicher, das sind noch nicht einmal 3%!

Ganz sicher wird die Nachfrage nach Batteriespeichern künftig kräftig anziehen, worauf sich die Hersteller schon mal eingestellt haben, wie bspw. unser Partner SOLARWATT.

SOLARWATT ganz groß

SOLARWATT ganz groß

Übrigens wurde das Photovoltaik-Speichersystem MyReserve von SOLARWATT von der Wirtschaftswoche als „TOP Stromspeicher 2016“ ausgezeichnet.

Mit dem Lithium-Ionen-Speicher biete das Dresdner Unternehmen „eines der besten Angebote am Markt“, so das renommierte Wirtschaftsmagazin.

Die Wirtschaftswoche hatte in Zusammenarbeit mit dem Deutschen CleanTech Institut (DCTI) und EuPD Research insgesamt 152 Heimenergiespeicher verglichen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Kategorien Wirtschaftlichkeit, Service und Handhabung bei der Installation gelegt – in allen Bereichen schneidet der Stromspeicher MyReserve überdurchschnittlich gut ab.

Das sehen unsere Kunden und wir ganz genau so, nicht umsonst ist MyReserve einer der von uns am häufigsten verkauften Stromspeicher!

3 weitere Trends der Messe

Der Wirkungsgrad der Module steigt: Lag man mit einem Standardmodule (ca. 1,6 x 1 m) 2015 bei durchschnittlich 250-260 Wp, erreicht man in diesem Jahr bereits bei 260-280 Wp je Modul. Hochleistungsmodule erzielen sogar deutlich mehr als 300 Wp je Modul. LG will mit einem sog. bifazialen (=zweiseitigen) Modul sogar bis zu 400 Wp erreichen. Ehrlich gesagt, erscheint uns das etwas sehr optimistisch.

Gab es bislang bei Speichern für den Heimbereich in der Regel nur eine Standardgröße, so werden nun verschiedene Größen – zwischen 1 und kWh – angeboten. Auch werden die Speicher für eine immer höhere Leistung ausgelegt und dessen Reaktionszeiten verkürzt. Der Markt wird weiter von der Lithium-Technologie dominiert. Aufgrund der Preisentwicklung ist die Technik nun nicht mehr nur für Privatkunden, sondern auch für Unternehmen interessant.

Der Wirkungsgrad des Gesamtsystems wird immer mehr zum Thema. So gib es immer DC-Systeme, die den Gleichstrom von Dach nicht erst in Wechselstrom umwandeln, sondern gleich direkt speichern. Die Hersteller werben mittlerweile mit System-Wirkungsgraden von über 90 %.

Eine Batterie mit Mercedes-Stern?

Woran erinnert mich das nur?

Woran erinnert mich das nur?

Schick mit Stern

Schick mit Stern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugegeben: Die erste und eher zufällige Begegnung von Kollegen Finke (Foto links) mit dem neuen Energiespeicher mit dem Mercedes-Stern sorgte für ein kleines Schmunzeln, weil man irgendwie eine ganz andere Funktion erwartet hatte… Aber beim zweiten Mal (Kollege Saalmann auf dem Foto rechts) war dann alles klar: Der erste stationäre Energiespeicher der Mercedes-Benz Energy GmbH ist ein echter Hingucker. Wie zu sehen wurde viel Wert auf formschönes Design und kompakte Abmessungen gelegt. So beträgt die Einbautiefe nur 29 cm. Höhe, Breite und Gewicht (ab ca. 35 kg) hängen von der Anzahl der Speichermodule und der Montageart ab. Die Speicherkapazität des Lithium-Ionen-Akkus kann von 4,6 bis 18 kWh ausgebaut werden. Gefertigt wird der Speicher übrigens Made in Germany, im sächsischen Kamenz. Durch seine Erfahrungen im Automobilbereich steht der Hersteller für eine fortschrittliche Batterietechnologie, die höchsten Sicherheits- und Qualitätsanforderungen genügt und bis zu 8.000 Ladezyklen garantiert. Die Preise für den neuen Speicher mit Mercedes-Stern beginnen bei rund 7.400 Euro exklusive Mehrwertsteuer für das 4,6 kWh-Modell.

Damit endet Teil 1 des Recaps unseres Besuchs der Intersolar 2016. Am Freitag folgt Teil 2, stay tuned und bleiben Sie uns gewogen!

Über Daniel Schumann