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Intersolar 2015 oder was haben ein Tesla S und der Hallesche FC gemeinsam? (#2/2)

Teil 2 von 2 unseres Rückblicks von der diesjährigen Intersolar, der weltgrößten Photovoltaik-Messe in München.

Der erste Teil endete – der geneigte Leser wird sich vielleicht erinnern – mit dem Fazit „Für Eigenheimbesitzer mit einer Solaranlage auf dem Dach ist es jetzt wohl keine Frage mehr, ob sie sich einen Akku kaufen – sondern nur noch wann.“  (Dies nur für den Fall, dass Sie das eventuell überlesen haben sollten.  😉 )

Auffällig war, dass viele Anbieter verstärkt im Energiemanagement aktiv sind und Lösungen zum Einspeise-Management und zur Erhöhung des Solarstrom-Eigenverbrauchs anbieten. Durch die offenen Schnittstellen lassen sich Wechselrichter mit Drittanbieter-Komponenten, wie z.B. Wärmepumpen, Heizstäben oder Home Automation Systemen verbinden, was Hausbesitzern mit einer Solaranlage das Leben leichter macht – Reduzierung der Stromkosten, Erhöhung des Eigenverbrauchs, maximale Energieeffizienz und einfache Installation sind die Vorteile. Angesehen haben wir uns mit dem Energy Manager so ein intelligentes System bei SolarWatt:

SolarWatt

SolarWatt2

 

 

 

 

 

 

 

Da kann man bspw. frühmorgens sein E-Auto an die PV-Steckdose anstöpseln, auf Arbeit gehen und das System erkennt selbständig, wenn mal kein Solarstrom mehr produziert wird – weil bspw. eine Wolke die Sonne verdeckt – und fährt die Aufladung des Autobatterie herunter, weil das ja sonst durch den „normalen“ Strom des Energieversorgers zu teuer würde. Der Ladevorgang wird erst dann fortgesetzt, wenn die Sonne wieder für selbst produzierten Solarstrom sorgt. Wie gut das funktioniert, davon kann man sich über das ausgezeichnet visualisierte Monitoringtool sehr gut ins Bild setzen – und das in Echtzeit auf PC, Tablet oder Smartphone, jederzeit und überall.

Was (oder wen) wir sonst noch so sahen:

Fronius

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fronius, der österreichische Hersteller insbesondere von Wechselrichtern, befindet sich gerade auf der „Überholspur“. Das sah man auch an dem sehr großen Besucherinteresse am komplett in rot designten Stand. (Übrigens war auch hier die Tesla-Powerwall ein ziemlicher Hingucker.)

Aspeck

 

 

 

 

 

 

 

Frank Asbeck (der graumelierte Herr in der Lederjacke), umtriebiger CEO von SolarWorld – hier im Gespräch mit einem Mitarbeiter von Samsung. Worüber die beiden Herren so angeregt sprachen, haben wir jedoch leider nicht in Erfahrung bringen können.

Straßenlaterne 2.0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Straßenlaterne 2.0 – Wir wissen leider nicht, was das kostet, weil die Kollegen noch keine Preise für Deutschland hatten, aber mal ganz ins Unreine gedacht: Könnte das nicht das Ende von den dunklen Ecken und Straßen bedeuten, die aufgrund kommunaler Sparzwänge nicht mehr beleuchtet werden können?

PV@Pool

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch eine coole Idee: Wenn woanders kein Platz mehr ist, einfach im Gartenteich die PV-Anlage auf einer schwimmenden(!) Unterkonstruktion installieren.

Und dann überraschend etwas Lokalkolorit: Am Stand von Hanergy ein Riesenfoto (siehe oben) aus der Vogelperspektive auf den Erdgas-Sportpark in Halle/Saale, der Heimspielstätte des Halleschen FC mit Dünnschichtmodulen von mehr als einem halben MegawattPeak. Errichtet 2011 von Solibro damals noch Q Cells-Tochter – jetzt Teil des chinesischen Hanergy-Konzerns. Und weil das nicht nur echt gut aussieht, sondern wohl mehr als nur eine Referenz ist, war das Hanergy auch eine Riesenwand auf dem Messestand wert. Übrigens dürfte der Drittligist HFC Chemie damit eine deutlich bessere Ökobilanz haben als der potenzielle Erstliga-Aspirant aus Leipzig. 😉 Na, sie wissen schon, der mit der Roten Brause…

Stadion HFC

 

 

 

 

 

 

 

Und zum Schluss noch ein paar Fotos im Schnelldurchlauf:

Solar LogQ Cells

 

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K2

 

 

 

 

 

 

Geschäftsführer Olaf Cwienk vor „Hanwha Q Cells meets Samsung-Speicher“, beim Selbstversuch am Stand von Solar Log und (mit Kollegen Finke) bei K2.

Wie ersichtlich haben wir uns fachlich wirklich rein gehangen und nicht nur – wie einem ja gelegentlich unterstellt wird – Freibier und Brezeln abgegriffen. 😉 In den zwei Tagen bekamen wir jedenfalls einen wirklich guten Eindruck davon, was in der sich so schnell wandelnden Branche gerade passiert. Und eine Aussage steht wie eine Fels in der Brandung: Solarstrom lohnt sich. Jeder Kunde muss sich halt nur entscheiden, wie viel er sparen will – also ob mit oder ohne Speicher. Denn dass Solarstrom gut fürs Karma ist, mag ja auch für den einen oder anderen wichtig sein, aber entscheidend ist doch wohl, dass es sich unterm Strich rechnet. Und genau das tut es.

Also, 2016 sehen wir uns ganz sicher wieder.

Intersolar 2016

 

 

 

 

 

 

 

PS: Zugegeben, die Überschrift mit Tesla und dem HFC in einer Zeile war vielleicht etwas bemüht. Dass sowohl das amerikanische Traumauto als auch der hallesche Erdgas Sportpark PV-Systeme nutzen, ist natürlich schon klar, aber der Zusammenhang zugegeben … nun ja, etwas konstruiert. Aber bitte verstehen Sie das nicht falsch: Wir fanden, unseren Messe-Rückblick müssten Sie einfach lesen. Und um Sie für die richtigen und wichtigen(!) Dinge zu interessieren, machen wir (fast) alles! 😉

Intersolar 2015 oder was hat ein Tesla Model S mit dem Halleschen FC zu tun?

München ist immer eine Reise wert, umso mehr wenn man zur Intersolar fährt. Die weltgrößte Photovoltaik-Messe fand dieses Jahr vom 10.-12. Juni statt und für das Team von OCS Solar gehört der zweitägige Ausflug bereits zur guten Tradition. Übrigens – das darf man schon vorweg nehmen – war das bislang der mit Abstand spannendste!

Als absoluter Trend war schon im Vorfeld das Thema Speicher ausgemacht worden, mit denen Verbraucher eine stärkere Eigennutzung des selbst produzierten Stroms erreichen – und damit noch nachhaltiger ihre Stromrechnung reduzieren. In Deutschland decken bereits über 15.000 Haushalte einen Teil ihres Strombedarfs mit Hilfe von Photovoltaikanlage und Speicher – aufgrund der in den letzten Monaten sinkenden Speicherpreise mit stark steigender Tendenz. Die – ja auch nachträglich mögliche – Erweiterung einer PV-Anlage um einen Stromspeicher führt zu zusätzlichen Einsparungen von bis zu 30 Prozent! Damit wird es immer attraktiver, Energie aus der eigenen Solaranlage selbst zu nutzen.

Von vielen Ausstellern war zu hören, dass der erst kürzlich bekannt gewordene Einstieg des Elektroauto-Herstellers Tesla in die Produktion von Solarspeichern der Branche einen ordentlichen Schub geben dürfte. Denn was dessen Chef Musk so anpackt, das gelingt – zumindest meistens. So sind sich Autoexperten weitgehend einig, dass es momentan wohl kein besseres (und schöneres) E-Auto als den Tesla Model S gibt, mit einem Preis von 80.000 EUR aufwärts jedoch nicht gerade günstig.

Tesla S

Martin im Tesla

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tesla

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Kurze Zwischenbemerkung: Auch wenn unsere Jungs vom Tesla S wirklich seeehr angetan waren und BOSCH bereit steht: OCS-Firmenwagen wird das erst mal nicht. 😉 Und das Preisausschreiben für ein Wochenende mit dem Traumwagen hat leider auch jemand anders gewonnen…

Die jetzt von Tesla präsentierten Heimakkus haben eine Speicherkapazität von sieben und zehn Kilowattstunden. Das reicht, um einen Haushalt etwa einen Tag lang mit Strom zu versorgen. Man kann sich die ca. 100 Kilogramm schwere Batterie mit den schlanken Maßen von 130 x 86 x 18 Zentimeter einfach an die Wand hängen. Und da das Teil wirklich ausgesprochen schick ist, gehen die im Wohnzimmer glatt als Designobjekt durch. Apple lässt grüßen! Der wirkliche Knaller ist jedoch der Preis: Die Variante mit zehn Kilowattstunden soll nur 3.500 Dollar kosten, die mit sieben Kilowattstunden 3.000 Dollar (Leistung 3 Kilowatt in der Spitze). Zum Vergleich: In Deutschland kosten Akkus mit zehn Kilowattstunden Speicherkapazität rund 9.000 EUR – deren Leistung allerdings höher ist. Ab Sommer will Tesla die Akkus in den USA ausliefern, in Deutschland sollen sie ab dem 4. Quartal erhältlich sein. Und mit einem Preis von voraussichtlich rund 3.000 Euro bedeutet diese Batterie vermutlich so was wie eine Revolution für den Strommarkt. Denn jetzt kann sich jeder Besitzer einer Solaranlage auch abends und in der Nacht, wenn keine Sonne scheint, extrem günstig mit Strom versorgen. Der Preis für eine selbstproduzierte Kilowattstunde Solarstrom, die im Akku gespeichert wurde, dürfte damit wohl bei unter 20 Cent liegen. Strom aus der Steckdose kostet dagegen etwa 30 Cent. Die Energieversorger dürften künftig also deutlich weniger Strom verkaufen.

Tesla wird die Powerwall-Batterie als Stand-alone-Produkt verkaufen, die zunächst nur mit Wechselrichtern von Fronius und Solaredge kompatibel ist. Diese unterstützen einen direkten DC-Anschluss, so dass nur ein Wechselrichter für Solaranlage und Batterie benötigt wird. Weitere kompatible Wechselrichter soll es aber später geben.

Unser Fazit: Für Eigenheimbesitzer mit einer Solaranlage auf dem Dach ist es jetzt wohl keine Frage mehr, ob sie sich einen Akku kaufen – sondern nur noch wann.

Bis hierin erst einmal Teil 1 unseres Messerückblicks. Teil 2 folgt in der kommenden Woche und dann auch die Auflösung der eingangs gestellten Frage, was der Tesla Model S mit dem Halleschen FC zu tun hat. Versprochen!

 

OCS geht Partnerschaft mit asola Technologies ein

OCS Solar erweitert sein Portfolio um Produkte des Erfurter Solarspezialisten asola Technologies GmbH. Das Unternehmen produziert neben automativen PV-Systemen vor allem gebäudeintegrierte Photovoltaiksysteme wie bspw. Solar Carports inklusive Speicher und Ladestation.

Asola Technologies bietet höchste Qualität aus der Mitte Deutschlands und gewährt auf ihre Systeme aufgrund deren hoher Produktzuverlässigkeit überdurchschnittliche Garantiezeiten von bis zu 25 Jahren beim Solarmodul.

Wir und unsere Kunden profitieren von den langjährigen Erfahrungen und den außerordentlichen Qualitätsstandards. Das Team von OCS Solar freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Erfurter Solarprofis!